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Wer wird gefördert?

Es werden Gruppen/Initiativen von Freiwilligen im Auf- und Ausbau sowie in der Praxis zur Unterstützung in der Betreuung und Pflege in der Häuslichkeit gefördert, wie

  • Gruppen, die sich auf Personen im freiwilligen Engagement oder bürgerschaftlich tätige Personen stützen,
  • Gruppen, deren praktische Angebote Pflegebedürftige in der alltäglichen Betreuung unterstützen
  • und /oder pflegende Angehörige entlasten und unterstützen,
  • Selbsthilfegruppen und -organisationen, die diese Aufgaben verfolgen.

Träger solcher Initiativen können sein: Wohlfahrtsverbände, gemeinnützige Vereinigungen oder Kommunen. Private Träger werden nicht gefördert.

Was wird gefördert?

Der tatsächlich entstandene Aufwand im Zusammenhang mit dem Aufbau und der Praxis einer Gruppe/Initiative von Freiwilligen.

Folgende Kosten gelten dabei als zuwendungsfähige Ausgaben:

  • Aufwandserstattungen für Freiwillige (z.B. Telefon, Fahrtkosten etc. pauschaliert oder im einzelnen)
  • Aufwandsentschädigungen für bürgerschaftlich engagierte Personen (entschädigt nach der Übungsleiterpauschale von € 2400 pro Jahr)1)
  • Personal- und Sachkosten, die aus folgenden Aufgaben entstehen:
    • Koordination und Organisation der Hilfen,
    • fachliche Anleitung,
    • Schulung und Fortbildung der bürgerschaftlich Engagierten und
    • kontinuierliche fachliche Begleitung und Unterstützung durch Fachkräfte.

Wichtig:

Übernimmt Personal der Kommune Aufgaben oder Tätigkeiten für die Initiative, so können anteilig Personalkosten als kommunaler Zuschuss bei den Eigenmitteln eingesetzt werden.


1) Aufwandsentschädigung im Rahmen des steuerfreien Betrags gemäß § 3 Ziffer 26 Einkommensteuergesetz (EStG) Gewährt der Träger bürgerschaftlich Tätigen Aufwandsentschädigungen über den steuerfreien Betrag gem. § 3 Ziff. 26 EStG hinaus, ist eine Förderung ausgeschlossen. Der Träger eines Angebots muss die Zahl der bei ihm eingesetzten ehrenamtlich und der bürgerschaftlich Engagierten sowie die Zahl der bürgerschaftlich Tätigen offenlegen. Der Träger eines Angebots muss darstellen, ob eine Betreuung im stationären und ambulanten Bereich angeboten wird und ob gegebenenfalls Aufwendungen anderweitig gedeckt sind.