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Hintergründe zu "BesT"

Oftmals ergeben sich im Alter Einschränkungen im Alltag, durch die, manchmal schleichend, manchmal ganz plötzlich, die gewohnten Abläufe und Rituale gestört sind oder sogar ganz eingestellt werden müssen.

Bewegungseinschränkung verhindert nicht nur Spaziergänge oder Einkäufe, sondern führt oft auch zum Eingesperrtsein in den eigenen vier Wänden. Die durch Aktivität mögliche Lebensqualität wird vermindert. Früher oder später kann das jeden treffen – Grund genug, sich damit auseinanderzusetzen und die Initiative zur Verbesserung zu ergreifen. Doch wo anfangen, wie unterstützen und an wen wenden? Das Sozialministerium und die Pflegekassen legen mit dem Modellprojekt "BesT"den Grundstein für einen einfachen Einstieg ins soziale Engagement mit attraktiver finanzieller Förderung und Begleitung in der Öffentlichkeitsarbeit.

Mit BesT wird das klassische Ehrenamt um einen wichtigen Bereich erweitert und damit auch auf die Lebensituation pflegebedürftiger Menschen aufmerksam gemacht. Denn es klafft eine Lücke zwischen pflegerischer Versorgung einerseits und Ermöglichung gesellschaftlicher Teilhabe andererseits. Oftmals bestehen Berühungsängste oder es fehlt einfach nur die gute Idee, wie ein solches Engagement aussehen und mit Leben gefüllt werden könnte.

Getragen wird das Projekt von der Überzeugung, dass beide Seiten von der gesellschaftlichen Teilhabe Älterer, vom Austausch und der Interaktion profitieren: Die einen durch Integration und Stabilität für ihren Alltag, die anderen durch Werte, neue Einsichten und Perspektiven für die nachfolgende Generation.