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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Interessierte und Engagierte,

während das Frühjahr so richtig Fahrt aufnimmt und die Sonne die Natur zum Austrieb lockt, gehen wir zumindest was das Modellprojekt betrifft, bei BesT in den Endspurt. Noch bis September laufen die Modellprojekte und es ist zu spüren, dass die Modellstandorte hoch motiviert sind, in diesen letzten Monaten nochmals viel Elan und Kraft einzusetzen, um begonnene Projekte zu festigen und neuen Ideen in die Umsetzung zu bringen. Ein Ziel in diesem Jahr wird sein, die Projekte in die Regelförderung zu begleiten und frühzeitig entsprechende Weichen zu stellen, Kooperationspartner zu finden und Gespräche zu führen.

Die vielfältigen Rückmeldungen an die Standorte, an das Projektteam und auch an die Agentur "Pflege engagiert" zeigen deutlich, dass die Öffentlichkeit ein großes Interesse am Modellprojekt hat und immer mehr Menschen darauf aufmerksam werden. Für uns ist dies der Anlass, die ursprünglich geplante Abschlussveranstaltung auch für die Fachöffentlichkeit zu öffnen. Dies gibt uns und den Projekten die Möglichkeit zu zeigen, was in diesen drei Jahren alles erreicht werden konnte!

Wir bitten Sie, sich schon einmal den Termin für die Abschlussveranstaltung zu vorzumerken:
Montag, 15. Juni 2015 von 10 - 16 Uhr im Bürgerforum Stuttgart Vaihingen.
Alle weiteren Informationen finden Sie im unten verlinkten Flyer und auch direkt auf der Webseite. Hier gibt es auch ein Online-Anmeldeformular zur einfachen Anmeldung.

Nach all den Ausblicken nun zurück in die Gegenwart. Im aktuellen Newsletter finden Sie einen Artikel zum immer wieder brennenden Thema "Wie finden wir Nutzer für unser Projekt" und natürlich zwei weitere Standort- und Projektvorstellungen.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen!

Herzlichst,
Ihr BesT-Team

Wie finden wir Nutzer für unser Projekt

2011 gab es bereits rund 2,5 Millionen pflegebedürftige Menschen in Deutschland, bei steigender Tendenz. Fast die Hälfte dieser auf Pflege angewiesenen Menschen wurde von ihren Angehörigen gepflegt (Quelle: Statistisches Bundesamt vom 11.6.2014). Dabei sind diese aufgrund der Pflegesituation enormen zusätzlichen psychischen und physischen Belastungen ausgesetzt. Zahlreiche Angebote wie Gesprächskreise, Beratungen, Schulungen, Literatur, etc. wurden angesichts der Situation entwickelt, die sowohl die hilfebedürftigen Menschen als auch ihre Angehörigen unterstützen sollen. Die BesT-Modellprojekte sind ein Teil davon.

Nun könnte man denken, dass es angesichts der Zahlen zum demographischen Wandel und der durch die Pflegesituation entstehenden Belastungen keine Frage sein sollte, dass ehrenamtliche Angebote zur Unterstützung im Bereich Pflege entsprechenden Zulauf bekommen.

Die Erfahrungen unserer Modellstandorte und der Fachberatung sind andere: Die Angebote, die im Rahmen ehrenamtlichen Engagements allerorten eingerichtet werden, haben es oft schwer, die potentiellen Nutzer zu erreichen. Warum aber ist es so schwer, die Zielgruppen auf die Angebote anzusprechen und dann auch zur Nutzung zu aktivieren? Was kann von Seiten der Anbieter unternommen werden, um einerseits hilfebedürftigen Menschen und andererseits auch die pflegenden Angehörigen zu erreichen? Wie müssen die Informationen über die Angebote aufbereitet und gestreut werden, dass sie am Ende auch zum potentiellen Nutzer gelangen? Und wie kann der persönlichen Hemmschwelle, solche Angebote dann auch in Anspruch zu nehmen, respektvoll entgegengetreten werden?

Ganz offensichtlich, so zeigen die Ergebnisse der Projektevaluation, gibt es eine solche Hemmschwelle. Niemand will auf Hilfe angewiesen sein. Eher gibt sich eine an sich hilfebedürftige Person der Illusion hin, alles wäre in Ordnung. Zwar wird anerkannt, dass manche Dinge umständlicher werden, mehr Zeit brauchen oder nicht mehr selbst erledigt werden können, aber deswegen Hilfe von Fremden in Anspruch nehmen? Nein - das will man nicht!

Augenscheinlich ist es sehr schwer und vielleicht immer noch ein Tabu, Hilfe von Menschen anzunehmen, mit denen man nicht in einem verwandtschaftlichen Verhältnis steht. Eng damit verbunden ist auch die Angst vor dem Verlust der Selbstkontrolle und der Selbstbestimmung. Häufig fällt es sogar den Angehörigen schwer, Hilfe zuzulassen, weil diese Hilfe ja auch den Blick hinter die Kulissen erlaubt. Oftmals spielen hier Schuld- und Schamgefühle, es nicht zu schaffen, eine Rolle. Sie müssen beachtet und anerkannt werden. Die ehrenamtlich Engagierten müssen hier behutsam vermitteln, dass eine Inanspruchnahme von verschiedenen Unterstützungsleistungen und Angeboten durchaus möglich ist, ohne die Selbstkontrolle aufgeben zu müssen.

Diese Überlegungen machen auch deutlich, dass es wohl mehr als eine Nutzergruppe für Angebote rund um das Thema Pflege gibt. Neben den zu Pflegenden selbst sind auch die Angehörigen als Zielgruppe in den Blick zu nehmen, ihre Bedürfnisse und Anliegen zur Entlastung - aber auch ihr umfangreiches Wissen und ihr Erfahrungsschatz. Idealerweise werden parallel für beide Nutzergruppen Angebote geschaffen, wie z.B. der Gesprächskreis für Angehörige während gleichzeitig ein Aktivierungsangebot für die zu Pflegenden stattfindet.

Ein weiteres Thema ist wie gesagt die Frage, auf welchem Weg Angebote öffentlich gemacht werden müssen, um vom Nutzer wahrgenommen zu werden. Das ist sicher von Kommune zu Kommune unterschiedlich und abhängig von vielfältigen Faktoren wie Größe, Bevölkerungsstruktur etc.

Eine erste und sicher nicht verwunderliche Erkenntnis von den Standorten im BesT-Modellprojekt lautet: Letztlich können potentielle Nutzer beider Zielgruppen nur über den persönlichen Kontakt und eine gute Mund-zu-Mund-Propaganda erreicht werden. Eine persönliche Ansprache und mehrmaliges Lesen und Hören von mehreren Seiten sind also wichtige Punkte für eine gelingende Ansprache. Für die Projektteams ist es deshalb von zentraler Bedeutung, neben der Identifikation von Schlüsselpersonen, die einen Zugang zu den zu Pflegenden und ihren Angehörigen verschaffen können - auch klassische Medien zu nutzen, um die entsprechenden Informationen zu multiplizieren. Auch pflegende Angehörige sind kompetente Experten für ihre Situation und können dadurch bestens als Multiplikatoren auf Augenhöhe eingebunden werden.

Schlüsselpersonen können ganz unterschiedliche Menschen aus kirchlichen und religiösen Gemeinschaften, Gemeinde oder auch den örtlichen Vereinen sein. Wesentlich für sie ist, dass sie vertraut sind mit den kulturellen Aspekte, Gebräuchen oder Sorgen, weil sie die Zielgruppen als Nachbarn, Gemeindemitglieder oder Kollegen kennen und verstehen können.

Im Austausch mit diesen Schlüsselpersonen können Angebote dann gezielt auf die vor Ort vorhandenen Bedürfnisse abgestimmt werden und entsprechende Nutzeranreize gesetzt werden, wie z.B. ein gemeinsamer Senioren-Mittagstisch, zu dem jeder seinen Nachbar mitbringt. Dieser dient als Kontaktbörse und zu einem ersten Kennenlernen und kann so eine gute Vertrauensbasis schaffen.

„Ehrenamtlicher Seniorenbegleitdienst in der Neckarweststadt“ Projektvorstellung Mehrgenerationenhaus Neckarstadt - Mannheim

Die Neckarstadt-West ist ein pulsierender Stadtteil mit einem vielfältigen Angebot an Einrichtungen und Diensten, Veranstaltungen und Events, Einkaufsmöglichkeiten, Gastronomie und anderem mehr. Hier leben auch rund 3.200 Seniorinnen und Senioren, die das bunte Angebot ihres Stadtteils gerne in Anspruch nehmen. Mit zunehmendem Alter können aber gesundheitliche Einschränkungen auftreten, die das Verlassen der eigenen Wohnung erschweren und die Teilnahme am öffentlichen Leben komplizierter machen. Neben familiären und nachbarschaftlichen Unterstützungsnetzwerken will der Ehrenamtliche Seniorenbegleitdienst Neckarstadt-West dabei unterstützen, außerhäusliche Aktivitäten zu unternehmen und bisherige Gewohnheiten beibehalten können.

Dazu begleiten die Ehrenamtlichen eine Seniorin oder einen Senior einmal pro Woche, für eine Stunde oder mehr bei allen Unternehmungen, die Freude machen - vom Spaziergang am Neckar über den Cafébesuch oder den Seniorentreff bis hin zum Theaterbesuch oder zur Teilnahme an der "Lichtmeile".

Um ihr Engagement wirkungsvoll und gut ausüben zu können, werden für die ehrenamtlich Engagierten Qualifizierungen zu unterschiedlichen Themen angeboten. Ein erstes Modul führt in den demografischen Wandel an sich und speziell für Mannheim ein und beleuchtet die sich daraus entwickelnden Konsequenzen für Senior/innen. Das nächste Modul beschäftigt sich mit dem Thema Engagement und klärt über Möglichkeiten, Rechte und Pflichten im freiwilligen Engagement auf. Ein weiteres Modul informiert über die besonderen Herausforderungen, die sich in der Kommunikation mit älteren Menschen ergeben können. Im letzten Modul geht es dann konkret um die vom Projekt angebotene Begleitung: Wie lässt sich soziale Teilhabe auch im Alter sichern? Welche Freizeitangebote gibt es für Senior/innen in der Neckarstadt und darüber hinaus? Was ist bei außerhäuslichen Aktivitäten mit älteren Menschen besonders zu beachten? Was ist im Notfall zu tun?

Nach der ersten Qualifizierungsrunde wurden die Ehrenamtlichen und unternehmungslustige Senior/innen zu einem "Kennenlerncafé" eingeladen. Beim ersten Treffen konnten sich gleich 30 Begleiter und Senior/innen kennenlernen, unverbindlich plaudern und gemeinsame Interessen herausfinden. Für die Senior/innen wurde zum Café ein Abhol- und Rückfahrdienst durch die engagierten Begleiter eingerichtet - so fanden sich schon bei der Anreise die ersten Tandems. In der offenen Atmosphäre wurden mögliche Aktivitäten und zeitliche Präferenzen besprochen, für einen ersten Ausflug wurde nach Bedarf auch die Begleitung vom Projektteam angeboten.

Zwischenzeitlich waren einige Tandems zu den unterschiedlichsten Zielen unterwegs. Eine Seniorin wollte nach fünf Jahren Abstinenz gerne wieder auf dem Wochenmarkt einkaufen und wurde dort gleich wiedererkannt und freudig begrüßt. Auch die Begleitung zum Mittagstisch oder zum wöchentlichen Bingo wird gerne angenommen. Vorschläge kommen auch von den Senior/innen direkt: So wünscht sich z.B. eine Seniorin aus "Angst vorm Einrosten" eine Begleitung, die einmal in der Woche Bewegungsübungen mit ihr macht. Es gibt aber auch sehr kreative Aktivitäten: So gab es zum Beispiel zu einem Konzert im Herzogenriedpark ein Pfannkuchen-Picknick auf der Decke.

Ebenfalls gibt es regelmäßige Treffen für die ehrenamtlich Engagierten, die dort ihre Erfahrungen oder Ideen für Unternehmungen auszutauschen können. Diese Treffen sind wichtig, um für die Begleiter einen Raum zu schaffen, in dem Fragen und Unsicherheiten geklärt werden können und in dem auch aufkommende Emotionen einen guten Platz haben.

Die Rückmeldungen von Ehrenamtlichen und Senior/innen sind durchweg positiv und die gesammelten Erfahrungen fließen in die neuen Qualifizierungsmaßnahmen und auch in die Matching-Prozesse ein. Eine zweite Schulungsreihe im Herbst letzten Jahres verlief erfolgreich - zwischenzeitlich sind 17 Tandems im regelmäßigen Einsatz und unterwegs zu alltäglichen oder auch außergewöhnlichen Zielen rund um Mannheim.

Informationen rund um den "Seniorenbegleitdienst in der Neckarweststadt" erhalten Sie bei: Roland Greiner, Telefon: 0621/3383732 oder im Internet auf der Projektseite von Mannheim

„Betreutes Wohnen zu Hause (BWZ)“ Projektvorstellung Gundelfingen

Vor kurzem erhielten die Koordinatorinnen des "Betreuten Wohnen zu Hause" (BWZ) einen verzweifelten Anruf einer älteren Seniorin: Sie wäre sehr alleine und hätte gerne Besuch. Ein erster Besuchstermin wurde vereinbart und Frau Seiler (alle Namen geändert) freute sich sehr darüber. Als Geschäftsfrau hätte sie immer viel Kontakt zu Menschen gehabt und wäre nun - bedingt durch die Wohnlage und ihre eingeschränkte Mobilität - sehr einsam. Ein zweiter Besuchstermin wurde direkt mit Frau Keller, einer ehrenamtlich Engagierten vom BWZ, vereinbart. Auch er verlief sehr positiv - die beiden Damen verstanden sich auf Anhieb. Frau Keller plante nun wöchentlich kleine Ausflüge, die Frau Seiler mit Begeisterung annahm. Endlich kam sie mal wieder "unter die Leute". Diese Freude hielt ein, zwei Tage an, danach wünschte sie sich erneut einen Besuch. Sie sprach auf den Anrufbeantworter, dass sie einsam sei und einen Besuch wünschte. Bedingt durch ihre Vergesslichkeit häuften sich diese Anrufe - anfangs waren es zwei, drei Anrufe am Tag, dann 20-30 Anrufe und zuletzt 70 Anrufe täglich. Es war offensichtlich, dass sie sich einsam fühlte, auch wenn sie von ihrer Familie gut versorgt wurde. Sie wollte einfach gerne immer jemanden zum Erzählen um sich haben.

Gemeinsam mit der Familie überlegten die Koordinatorinnen, dass die ambulante Tagespflege für Frau Seiler genau das Richtige sein könnte. Frau Seiler konnte zwei Tage später in der Einrichtung "schnuppern" und kam ganz begeistert wieder nach Hause. Seitdem besucht sie mehrmals in der Woche die Tagespflege. So kommt Frau Seiler ihrem Wunsch entsprechend wieder "unter die Leute" und auch die Situation für die Angehörigen hat sich sehr entspannt.

Frau Seiler möchte - wie viele Gundelfinger Bürger - zuhause alt werden und weiterhin Kontakt nach "draußen" haben. Um eine drohende Vereinsamung zu verhindern und auch weiterhin eine Teilnahme am sozialen Leben zu ermöglichen wurde mit vielen ehrenamtlichen Gundelfinger Bürgern das Projekt "Begleitetes Wohnen Zuhause in Gundelfingen und Wildtal" ins Leben gerufen. Die aktuell 13 Ehrenamtlichen des Besuchsdienstes wollen unentgeltlich Zeit schenken. Sie sind Besucher, Zuhörer und Gesellschafter für Menschen, die alleine zu Hause wohnen. Aus der Zeitung vorzulesen, darüber sprechen, was in der Welt vorgeht, Karten spielen, Fotoalben anschauen, erzählen, was in der Nachbarschaft passiert ist oder einfach nur gemeinsam spazieren gehen - Ehrenamtliche haben bei den Besuchsdiensten vielfältige Aufgaben. Hauswirtschaftliche und pflegerische Tätigkeiten müssen nicht erledigt werden. Diese werden von der Nachbarschaftshilfe, den ambulanten Pflegediensten und Sozialstationen und vom DRK angeboten. Darüber hinaus treffen sich die ehrenamtlich Engagierten alle 6 Wochen zum Austausch und zur Reflektion mit den Koordinatorinnen und überlegen gemeinsam, welche neuen Angebote oder Schulungen sinnvoll sind.

Die Besuchsdauer liegt bei ca. 1-3 Stunden pro Woche, die tatsächlich in Anspruch genommene Zeit wird jedoch von den Ehrenamtlichen und den Senioren flexibel vereinbart. Im September fand eine einrichtungsübergreifende Fortbildung zum Thema "Psychische Erkrankungen im Alter" statt - insgesamt waren aus 6 Einrichtungen ca. 30 ehrenamtlich Engagierte dabei. Eine gemeinsame Adventsfeier zwischen Ehrenamtlichen und zu Besuchenden vertieft die Bande und ermöglicht neue Kontakte.

Durch eine enge Zusammenarbeit mit dem Verein "Bürger für Bürger - Bürgertreff Gundelfingen e.V." haben sich auch räumliche Veränderungen ergeben: Seit Mitte 2014 hat das BWZ seinen Sitz in den Räumlichkeiten des Bürgertreffs. Diese können auch für Veranstaltungen genutzt werden. Seit August 2014 gibt es für die mobileren Senior/innen einen wöchentlichen Bewegungstreff mit bis zu 30 Teilnehmer/innen, die nach dem Sport gemeinsam im Bürgertreff Kaffee trinken. Und seit Dezember 2014 werden die Räume auch beim Singtreff zum gemeinsamen Musizieren genutzt. Vor kurzem entstand ein offener Spieltreff. Hier finden Senioren zweimal im Monat Gleichgesinnte, die gerne die altbekannten Spiele wie z.B. "Mensch ärgere Dich nicht" spielen.

Informationen rund um das "Betreute Wohnen zu Hause (BWZ)" erhalten Sie bei:
Birgit Umhauer und Andrea Müller, Telefon: 0761/36304896 (Anrufbeantworter) oder im Internet auf der Projektseite von Gundelfingen.

FACHTAG "Bürgerengagement im Vor- und Umfeld von Pflege"

"Mitwirken, anpacken, handeln!"

Unter diesem Motto wurden vor rund drei Jahren Ideen für Freiwilligen-Initiativen gesucht, die Menschen mit Einschränkungen in ihrem Alltag und bei der Einbeziehung ins soziale Leben unterstützen. In Zusammenarbeit mit örtlichen Trägern, Kommunen und bürgerschaftlichen Initiativen entwickeln die ausgewählten 15 Modellstandorte seither neue Wege zur Betreuung im Vor- und Umfeld von Pflege, damit Menschen möglichst lange in den eigenen vier Wänden leben können. Das Sozialministerium und die Pflegekassen legten mit dem Modellprojekt "BesT" den Grundstein für einen einfachen Einstieg ins soziale Engagement. Finanziell und fachlich unterstützt entstehen so "Best-Practice-Beispiele", die das klassische Ehrenamt um einen wichtigen Bereich erweitern und damit auch auf die Lebenssituation pflegebedürftiger Menschen aufmerksam machen.

Um die Ergebnisse zu präsentieren findet am

15. Juni 2015 von 10 - 16 Uhr im Bürgerforum Stuttgart-Vaihingen
der FACHTAG "Bürgerengagement im Vor- und Umfeld von Pflege" statt.


Das Programm im Überblick:

  • Talk-Runde mit Ministerin Katrin Altpeter MdL und weiteren Gästen
  • Impulsreferat zur Versorgung alter Menschen und deren Teilhabe am Leben als gesellschaftliche Aufgabe und Herausforderung
  • Evaluation des Projekts
  • Drei Modellstandorte erzählen aus der Praxis
  • Impulsreferat zur Anerkennungs- und Wertschätzungskultur im freiwilligen Engagement

Alle Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer.

Anmelden können Sie sich entweder per E-Mail an fachtag@pflege-engagiert.de oder direkt über das Onlineformular.

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Impressum

Anbieterangaben nach §5 Telemediengesetz (TMG):
Martin Link
Leiter des Paritätischen Bildungswerks LV Baden-Württemberg
Hauptstraße 28
D-70563 Stuttgart (Vaihingen)

Telefon: 0711/21 55-192
Telefax: 0711/21 55-190
E-Mail: info@bildungswerk.paritaet-bw.de
Internet: www.bildungswerk.paritaet-bw.de

Inhaltliche Verantwortung gemäß § 5 TMG:
Martin Link

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