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Ehrenamtliche Wohnberatung für alle Lebenslagen

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Interessierte und Engagierte,

viele alltägliche Dinge in der häuslichen Umgebung werden im Alter immer beschwerlicher. Meist fehlt jedoch nur der richtige Tipp, ein geeignetes Hilfsmittel oder eine Umgestaltung. Auch kleine bauliche Veränderungen können Großes bewirken.

Ziel einer Wohnraumberatung ist es, die möglichst selbständige Lebens- und Haushaltsführung älterer oder behinderter Menschen in ihrer Wohnung zu erhalten, zu fördern oder wiederherzustellen. Viele Wohnungen weisen Mängel auf, wie beispielsweise Treppen, enge Bäder oder schmale Türen. Dies erschwert ein barrierefreies selbständiges Leben zu Hause. Die hauptamtlichen MitarbeiterInnen und die freiwillig Engagierten in den Beratungsstellen im Land helfen vorhandene Barrieren zu erkennen und Lösungen zu finden.

Doch nicht nur eine professionelle Wohnberatung ist wichtig, auch den passenden Handwerker zu finden, der die Pläne und Wünsche sauber umsetzt, ist gar nicht so einfach. Auch hierzu haben sich einige Initiativen Gedanken gemacht und ein Netzwerk an "Seniorenfreundlichen" Handwerkern aufgebaut und zertifiziert!

Wie in allen Bereichen des freiwilligen Engagements stellt sich natürlich auch bei der Wohnberatung die Frage, wie man Freiwillige und Klienten gewinnen kann. Erfreulich ist in jedem Fall, dass im Bereich der Wohnberatung auch viele Männer ins Engagement kommen und beratend tätig sind.

In diesem Newsletter wollen wir Ihnen erfolgreiche Initiativen und Anlaufstellen vorstellen, die zum Teil schon seit fast 30 Jahren als Wohnberatungsstellen tätig sind und die über viel Erfahrung und Engagement verfügen. Es wird sehr deutlich, wie vielfältig Wohnberatung mit freiwilliger Unterstützung sein kann.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen und freuen uns, wenn die eine oder andere Initiative zum Nachahmen anregt! Wichtige Informationen für "Nachmacher" gibt es bei den im letzten Teil genannten Stellen!

Der Auf- und Ausbau von Wohnberatung mit freiwilligem Engagement ist durch den §45c Abs. 1 Nr.2 SGB XI förderfähig. Fragen sie uns!

Herzlichst,
Ihr Team der Agentur "Pflege engagiert"

Kirchheim/Teck im Landkreis Esslingen

1994 wurde ein Projekt vom Landkreis Esslingen zum Aufbau von Wohnberatungsstellen gestartet. Im Landkreis Esslingen gibt es sechs Wohnberatungsstellen, die bestimmte Gebiete betreuen und so den Landkreis flächendeckend beraten. Die Fachkräfte und Freiwilligen treffen sich zweimal im Jahr auf Landkreisebene zum Austausch und zur Weiterbildung.

Seit 2007 ist die Wohnberatung an den Verein Buefet e.V. angebunden, vorher gehörte sie zur Stadt Kirchheim/Teck. Auch der Pflegestützpunkt ist beim Verein Buefet e.V. angegliedert. Frau Kranz-Janssen ist die Koordinatorin vor Ort für die Wohnberatung und Fachkraft im Pflegestützpunkt. Der Weg zur Vermittlung von Menschen, die Fragen zur Wohnraumanpassung haben, zu den Freiwilligen in der Wohnraumberatung ist somit sehr kurz. Für den Verein ist es sehr wichtig, eine neutrale Position zu vertreten, er ist kein Anbieter von Notrufsystemen und verkauft keine Assistenzsysteme oder ähnliche Hilfsmittel.

Für eine Wohnraumberatung durch einen der fünf Freiwilligen entstehen für den Nutzer Kosten in Höhe von 20 Euro. Die Freiwilligen beraten zur Wohnraumanpassung gerne vor Ort, führen Ausstellungen und Informationsveranstaltungen durch und sind auch bei Aktionstagen wie z.B. "Tag des Schlaganfalls" usw unterwegs.

Kontakt:
buefet e.V. - Haus der Sozialen Dienste
Ansprechpartnerin: Monique Kranz-Janssen, info@buefet.de
Widerholtplatz 3, 73230 Kirchheim unter Teck, Telefon 07021-502334 , Fax 07021-502372

Böblingen: Nachgefragt bei der DRK Wohnberatung im Landkreis Böblingen

Die Wohnberatung des Landkreises Böblingen gibt es seit 1989. Wir haben nachgefragt, wie sich die Wohnberatung in den letzten 28 Jahren verändert hat?

"Nach wie vor wird häufig nach der "Herdabsicherung" und" Trittmatten" gefragt, die signalisieren, wenn eine Person aus dem Bett aufsteht.", erzählt Frau Scheu, Ansprechpartnerin vor Ort in Böblingen. "Häufige Themen die Mobilität betreffend sind auch barrierefreie Hauszugänge, Treppenlifte und der Umbau zum barrierefreien Bad." Seit einigen Jahren kann bei der KFW (Anstalt für Wiederaufbau = weltweit größte nationale Förderbank in Deutschland) ein Antrag auf Förderung oder Kreditvergabe gestellt werden, wenn in der Wohnung oder im Haus ein Umbau mit Maßnahmen zum altengerechten und sicheren Wohnen stattfindet. Die Antragstellung ist nur online möglich. Für Menschen, die keinen PC Zugang haben, ist dies eine Hürde. Die Hilfe bei der Antragstellung ist für unsere Wohnberater eine zusätzliche Aufgabe" so Frau Scheu.

Seit 1981 unverändert ein Erfolgsmodell ist auch der Hausnotruf: Ein Notrufsystem verknüpft mit einer verlässlichen Dienstleistung.

"Große Fortschritte gab es bei den technischen Möglichkeiten, wie z.B. in der Steuerung von Funktionen, wie Licht, Rollladen, Haustürüberwachung via Smartphone oder Tablet. Menschen mit Behinderungen, die die kognitive Fähigkeit haben, mit dieser Technik umzugehen, profitieren sehr davon. Ebenfalls sind viele Systeme auf den Markt gekommen, die in der Lage sind, Alltagstätigkeiten zu erleichtern oder zu übernehmen. Diese Konzepte, Produkte und Dienstleistungen werden unter "AAL - Ambient Assisted Living" zusammengefasst, was in etwa "umgebungsunterstütztes Wohnen" bedeutet. Das kann zu z.B. ein Sensor sein, der meldet, wenn eine Person das Haus verlässt oder ein in die Kleidung eingenähter Chip mit Ortungsmöglichkeit. AAL dienst vornehmlich der Sicherheit von Senioren. Diese Techniken haben sich im Alltag aber noch nicht wirklich durchgesetzt, vermutlich liegt es an evtl. hohen Kosten und Menschen scheuen die Technik. Darüber hinaus sind die "neuen" AAL-Systeme noch nicht mit einer Dienstleitung verknüpft. Die Anbieter stellen zwar die Technik zur Verfügung aber der Kunde muss sich die Dienstleitung selbst dazu "organisieren". Diese AAL-Systeme mit Dienstleistungen zu verknüpfen ist eine zukünftige Aufgabe" erklärt Frau Scheu.

Eine Beratung kostet 65 Euro, sie kann teilweise von der Pflegeversicherung finanziert werden, ein Härtefall-Fond steht zur Verfügung.

Weitere Informationen: www.aal-deutschland.de

Kontakt:
DRK Wohnberatung im Landkreis Böblingen

Ansprechpartnerin: Frau Scheu, Telefon: 07031 - 6904403, scheu@drk-kv-boeblingen.de

"BEATE" in Villingen-Schwenningen

BEATE steht für
- Barriefrei Wohnen
- Erleben und ausprobieren
- Alltagshelfer
- Technische Unterstützung
- Einzelberatung

Die Beratungsstelle "Alter und Technik" berät mit einem Team aus Profis seit 2011 bei Fragen zu möglichen Umbauten, begleitet bei der Besichtigung der Musterwohnung und bietet Ausleihmöglichkeit von Hilfsmitteln und Informationen zu deren Bezugsquellen.

Seit 2016 gibt es eine Gruppe von fünf qualifizierten Freiwilligen, die die Führungen in der Musterwohnung durchführen. Das Angebot der Beratungsstelle, die Tätigkeit des Profiteams und des Freiwilligenteams wurde im Rahmen einer Diplomarbeit evaluiert. Ein Ergebnis der Evaluation bestärkt den Einsatz von freiwillig-ehrenamtlichen WohnraumberaterInnen. BürgerInnen, die ein präventives Interesse hatten wendeten sich an das Angebot der Freiwilligen. Die Beratung auf Augenhöhe wird offensichtlich geschätzt. Wenn Menschen durch eine akute Situation betroffen sind, in ihrem Wohnumfeld Änderungen vorzunehmen, nahmen sie das Angebot des Profiteams gerne an. Die beiden Teams - die Freiwilligen in der Musterwohnung sowie die Profis auf der Beratungsstelle - sprechen unterschiedliche Interessengruppen an, dass macht das Angebot im Landkreis sehr attraktiv.

Kontakt:
Wohnumfeldberatung im Landkreis Schwarzwald-Baar-Kreis
Villingen-Schwenningen "BEATE"

Ansprechpartnerin: Frau Katja Porsch, Tel: 07721-9137135, k.porsch@lrasbk.de
Am Hoptbühl 2, 78048 Villingen-Schwenningen

Kontaktdaten zur Autorin der Diplomarbeit: m.koffler@lrasbk.de

Weitere Informationen zum Download:
- Flyer "Alter & Technik"
- Flyer "Musterwohnung"
- Termine Wohnbesichtigung

Tübinger Lebensphasenhaus

Das Verbundforschungsprojekt LebensPhasenHaus (LPH) ist ein Ort für Forschung, Demonstration und Wissenstransfer. In Kooperation und Abstimmung zwischen Wissenschaftlern der Universität und des Universitätsklinikums Tübingen, der Industrie- und Handelskammer Reutlingen, Wirtschaftsunternehmen der Region, Interessensverbänden sowie Experten aus dem Gesundheits- und Pflegebereich sollen im Verlauf von zehn Jahren barrierefreie Wohn- und Freiraumkonzepte, altersgerechte Assistenzsysteme und die damit einhergehenden Dienstleistungen, digitale Informations- und Kommunikationstechnologien mit einfacher Steuerungsoberfläche sowie die intelligente Vernetzung der Systeme untereinander getestet, validiert, demonstriert und letztendlich erlebbar gemacht werden.

Herr Reinhardt vom Kreisseniorenrat Tübingen ist einer von 12 Freiwilligen, die Führungen im LebensPHasenHaus durchführen. In dieser Funktion gibt er Herstellerneutral Auskunft über die technischen Möglichkeiten zur Steuerung und Automatisierung von Unterstützungsmöglichkeiten.

Wir haben Herrn Reinhardt gefragt, wer die Besucher des LebensPhasenHauses sind und welche Fragen die Interessenten hauptsächlich stellen:

Besucher sind überwiegend Privatpersonen, die älter sind und schon in dem einen oder anderen Bereich Unterstützung benötigen oder Privatpersonen um die 50 Jahre, die sich für die Zukunft rüsten wollen. Sie alle möchten Vorsorge treffen, stehen der Technik meist etwas skeptisch gegenüber und möchten unabhängig bleiben.

Dann kommen junge Menschen mit Behinderungen wie z. B. RollstuhlfahrerInnen. Menschen mit Behinderung sind meistens offen für Technik und möchten sich informieren, die Frage nach den Kosten wird immer gestellt. Häufig sind StudentInnen und WissenschaftlerInnen, Fachleute, die sich für das Thema interessieren oder MitarbeiterInnen aus Pflegeeinrichtungen, ambulanten Pflegediensten oder Auszubildende in der Pflege zu Gast im Haus.

Wenn um die Steuerung mit dem iPad oder Smartphone geht, dann interessieren sich auch zunehmend jüngere Leute. Kritische Fragen, die man aus Fachdiskussionen kennt in Bezug auf Datenschutz bzw. "Überwachung" werden von den Besuchern nicht gestellt, die Besucher möchten sie vornehmlich informieren.

Freie Besichtigung: freitags 13 - 17 Uhr, durch das Haus führen Freiwillige vom KSR Tübingen. Mehr als 6 Personen sollten sich anmelden.

Kontakt:
LebensPhasenHaus Tübingen

Rosenau 9, 72076 Tübingen,
Telefon: 07071-2977636, info@lebensphasenhaus.de

Wohnberatung des Landkreises Lörrach mit dem I-Punkt der Fritz Berger Stiftung

Seit 2015 gibt es im I-Punkt der Fritz Berger Stiftung und dem Pflegestützpunkt vom Landratsamt Lörrach gibt es eine ehrenamtliche Wohnberatung. Wir haben Frau Hannelore Irion, Ansprechpartnerin vor Ort gefragt, wie sie an freiwillig Engagierte Menschen kommt:

"Wir haben in der Presse einen Artikel über das Projekt "ehrenamtliche Wohnberatung" veröffentlicht und einen Informationsnachmittag angeboten. Mit den Interessierten, die sich daraufhin gemeldet haben wurden Einzelgespräche geführt. Es fanden sich 11 Freiwillige - 4 Frauen und 6 Männer, das war ein voller Erfolg. Besonders toll dabei ist der berufliche Hintergrund einiger Freiwilligen: unter anderem ein Architekt, ein Ingenieur aus dem Krankenhauswesen und eine Küchenplanerin. Das bietet hervorragende Möglichkeiten, bestimmte Umbauideen sofort auf die Machbarkeit abzuklären." erzählt Frau Irion. "Besonders Männer engagieren sich in der Wohnraumberatung gerne, es ist technischer, ganz pragmatisch und man braucht einen Zollstock dazu" lacht sie. Diesen gab es dann auch prompt nach der erfolgten Grundschulung.

Die WohnraumberaterInnen besuchen die Klienten zu Haus, manchmal alleine oder auch zu zweit. Eine Beratung ist sehr aufwendig, oft kommt es vor, dass der Haushalt mehrere Male besucht werden muss und auch der Bericht nach der Beratung kommt dazu. Um das Angebot weiterentwickeln und verbessern zu können wurde begonnen, den Klienten ein Evaluationsbogen zu schicken.

Das durchschnittliche Alter der beratenen Personen liegt bei 84 Jahren. Aus Sicht der Wohnberater viel zu spät, bisher haben 3 Klienten den erfolgten Umbau nicht mehr erlebt. Deshalb werden die WohnberaterInnen nicht müde, in Veranstaltungen und an Ständen auf Messen darauf aufmerksam zu machen, das Haus oder die Wohnung möglichst früh seniorengerecht zu gestalten. Wenn Umbaumaßnahmen notwendig sind geht es ohne Stress viel einfacher und angenehmer.

Im I-Punkt gibt es zweimal im Jahr eine Informationsveranstaltung auf der auch Hilfsmittel ausprobiert werden können. Den WohnberaterInnen stehen eine eigens erstellte Powerpoint-Präsentation und ein Koffer mit 50 Hilfsmitteln aller Art zur Verfügung. Den größten Teil des Kofferinhaltes bekam die Wohnberaterinitiative von Firmen geschenkt. Den Wohnberatern ist es wichtig, deutlich zu machen, dass sie Hilfsmittel zur Prävention und für die Alltagsunterstützung vorstellen, wie z.B. einen Einkaufstrolley mit 2 x 3 Rädern, um Stufen besser zu überwinden. Es geht um Hilfsmittel für die Mobilität, fürs Wohnen und die Sicherheit. Es gibt eine klare Abgrenzung zu Pflegehilfsmitteln, wie z.B. einem Rollator - das ist die Aufgabe vom Sanitätsfachgeschäft.

Kontakt:
Wohnberatung des Landkreises Lörrach
I-Punkt der Fritz Berger Stiftung
Ansprechpartnerin: Frau Hannelore Irion, Tel: 07621-4105033, ipunkt@fritz-berger-stiftung.de
Chesterplatz 9, 79539 Lörrach

Kreisseniorenrat (KSR) im Rems-Murr-Kreis – Wohnberater in Schorndorf

Von Beruf Architekt ist Herr Widmaier seit 10 Jahren in seiner Stadt, im Landkreis und im Landesseniorenrat als Wohnberater engagiert. Als Referent für dieses Thema ist er landesweit gefragt bei barrierefreien Bauvorhaben, in Arbeitsgruppen und vielem mehr.

Im Landkreis Rems-Murr arbeitet der KSR eng mit den Kommunen und dem DRK zusammen um Freiwillige für die Wohnberatung zu gewinnen und aus zu bilden. Eine kreisweite Liste von Wohnberater +innen ist auf der Homepage www.ksr-rems-murr.de/über-uns/wohnberater einzusehen. Diese Liste liegt auch beim Pflegestützpunkt in Schorndorf auf. Die BürgerInnen können direkt mit einem Wohnberater oder einer Wohnberaterin in ihrer Nähe Kontakt aufnehmen.

Vom KSR Rems-Murr aus wurde auch eine Initiative gestartet die Handwerksbetriebe nach DIN 18040 barrierefreies Wohnen zu schulen in Kooperation mit anderen Landkreisen. Diese Liste gibt es unter https://www.ksr-rems-murr.de/service-plus

Kontakt:
Seniorenforum in Schorndorf
Kreisseniorenrat Rems-Murr

Ansprechpartner: Herr Falk-Dieter Widmaier, Telefon: 07181-64391 
Dürrerweg 30, 73614 Schorndorf

Initiative "Rat und Tat" im Vergleich zur "Wohnberatung"

In vielen Gemeinden gibt es sie - die helfenden Hände aus der Nachbarschaft. Meist sind dies handwerklich begabte Menschen, teilweise auch freiwillig engagierte Handwerker im Ruhestand, die sich in Initiativen vor Ort zusammenschließen: "Rat und Tat". Sie kümmern sich bei Senioren oder hilfebedürftige junge Menschen und Familien um kleinere Reparaturen (einen tropfende Wasserhahnreparieren, die Glühbirne wechseln, die Batterien in der Fernbedienung austauschen usw. ) Auch bieten sie Hilfe bei Arbeiten im Haushalt, Unterstützung z.B. beim Umzug, bei der Gartenarbeit an. Diese Einsätze sind einmalig und dürfen dem professionellen Handwerk keine Konkurrenz machen. Sie geben den Senioren Tipps, bei welchen Anliegen sie einen Handwerker rufen sollten. Den Freiwilligen bieten solche Initiativen die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten, ihre Erfahrung und ihre Zeit sinnstiftend einbringen zu können.

Im Vergleich:

Die Wohnberatungen haben ihren Schwerpunkt in der Gestaltung von Wohnmöglichkeiten, Barrierefreiheit und zukunftsweisenden Umbauten und Einrichtungen. Die freiwillig engagierten Wohnberater werden durch entsprechende (zertifizierte) Schulungen auf ihr Engagement vorbereitet und sind meist einer Initiative vor Ort angeschlossen.

Downloads & weitere Informationen

Besser Leben im Alter durch Technik
Die Broschüre "Wohnen mit technischer Unterstützung: Einsatzfelder - Geräte - Kosten" gibt einen umfangreichen Überblick über die technischen Möglichkeiten aus den Bereichen Gesundheit, Sicherheit, Kommunikation und Alltagsleben. Hier finden Beratungsstellen, pflegende Angehörige oder auch ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen eine umfangreiche Übersicht zu Techniken und Geräten, die den Alltag einfacher und sicherer gestalten.

Download Broschüre


Wohnberatungsstellen in Baden-Württemberg
Gerne beraten Sie die jeweiligen Mitarbeiter der genannten Kreisverbände aus den Bereichen Pflege und Sozialarbeit für Ältere zu weiteren Fragen rund um die Pflegebedürftigkeit. Schwerpunkte der Wohnberatungsstellen sind Beratung zum barrierefreien Wohnen und zur Finanzierung von Anpassungsmaßnahmen.

Download Übersichtsliste


Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungsanpassung e.V.
Die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungsanpassung setzt sich auf vielen Ebenen für den weiteren Auf- und Ausbau von Wohnberatungsangeboten sowie die Verbesserung der Rahmenbedingungen der Wohnberatung ein. Die Anpassung der Wohnung an die veränderten Fähigkeiten und Wohnwünsche der Bewohner mit Hilfe von Wohnberatung steht im Mittelpunkt der Tätigkeit.

www.wohnungsanpassung-bag.de

Fortbildungen

Grundlagenschulung DRK Böblingen/Stuttgart
Ziel der viertägigen Grundschulung ist es, Einblicke in das Wesen und die Aufgaben der Wohnberatung und der Beratungstätigkeit zu erlangen. Die Teilnehmer werden in den Grundlagen der Wohnberatung theoretisch und vor allem praktisch geschult.

Dabei besuchen die Freiwilligen, die die Schulung besuchen die barrierefreie Musterwohnung in Stuttgart-West vom KVJS Kommunalverband für Jugend und Soziales.

Die "Werkstatt Wohnen" des KVJS ist eine barrierefreie Musterwohnung. Der KVJS zeigt in der Werkstatt Wohnen bauliche Lösungen und Einrichtungsvorschläge sowie eine Vielzahl an praktischen Hilfsmitteln insbesondere für das private Wohnen von älteren und behinderten Menschen, die den häuslichen Alltag erleichtern.

Die barrierefreie Musterwohnung wurde 1998 in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut aufgebaut. Sie verfügt über eine komplett eingerichtete Küche, zwei Bäder, ein Schlafzimmer, einen Heim-Arbeitsplatz sowie Haus- und Wohnungseingang einschließlich eines Treppenlifts. Eine Rampe erschließt den Außenbereich.

Ein virtueller Rundgang ist auf der Webseite möglich, die Musterwohnung kann. Den Flyer der Werkstatt Wohnen können Sie hier downloaden.

Kontakt:
Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg mit Werkstatt Wohnen

Ansprechpartner Architektur: Michael Gärtner, Architekt, Telefon: 0711 -6375490
Ansprechpartnerin Werkstatt Wohnen: Barbara Steiner-Karatas, Leiterin, Telefon: 0711-6375207
Lindenspürstraße 39, 70176 Stuttgart (West)

Kurshotline: 0711-28081162
Übersicht Grundschulung


Fortbildungsangebote und Schulungen der Bundesarbeitsgemeinschaft
Vielfältige Bildungsangebote nach sorgfältig erarbeiteten Fortbildungsstandards finden Sie auch bei der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungsanpassung e.V.
http://www.wohnungsanpassung-bag.de/seite/259752/fortbildungen.htm

Änderung im Gesetzestext

Zum 1. Januar 2017 wurde der § 45 d SGB XI SGB XI  namentlich verändert, sie finden dieselben Inhalte nun im SGB XI  §45c Abs. 1 Nr. 2 Initiativen des Ehrenamts in der Pflege und in §45d Initiativen der Selbsthilfe in der Pflege. Die einzelnen Änderungen können im Gesetzestext auf der Webseite www.pflege-engagiert.de nachgelesen werden.

Impressum

Anbieterangaben nach §5 Telemediengesetz (TMG):
Martin Link
Leiter des Paritätischen Bildungswerks LV Baden-Württemberg
Hauptstraße 28
D-70563 Stuttgart (Vaihingen)

Telefon: 0711/21 55-192
Telefax: 0711/21 55-190
E-Mail: info@bildungswerk.paritaet-bw.de
Internet: www.bildungswerk.paritaet-bw.de

Inhaltliche Verantwortung gemäß § 5 TMG:
Martin Link

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